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Neues Hochregallager

Artikel im rga vom 16.12.2005, von Gerhard Schaltat

Neues Hochregallager
Paffrath dehnt sich aus

Remscheid. "Es gibt schon Bekannte, die vom Gewerbehof Paffrath reden", schmunzelt Max Paffrath.

Die alten Firmenräume des Werkzeugherstellers Paffrath an der Trecknase waren zu klein geworden. Max Paffrath nutzte die Chance, die Grundstücke und Gebäude der in Insolvenz gegangenen Herba-Werkzeugfirma am Blaffertsberg zu erwerben.

Konsequenz: Während der alte Betrieb an der Trecknase 500 Quadratmeter zählte, hat die Neuerwerbung in der Lüttringhauser Weberstraße 6000 Quadratmeter. "Da bleibt natürlich noch was übrig", sagt Max Paffrath, der neben der Werkzeugproduktion etwa von Locheisen auch Pulverbeschichtung oder Laserbeschriftung anbietet.

Ein kleiner Schweißbetrieb ist bereits bei Paffrath als Mieter untergebracht. Im nächsten Juli zieht ein Wuppertaler Autowerkzeuge-Handelshaus ein. Aktuell dehnt sich ein Nachbar hier aus: Die 3pack GmbH, Dienstleister rund um Verpackung und Lohnarbeiten, sitzt mit ihren Räumen im nahen Gewerbegebiet Großhülsberg. Durch die neue Verbindung Dreherstraße ist es nur noch ein Katzensprung. Der Dienstleister, der acht Vollzeitbeschäftigte und 80 bis 100 Kräfte auf 400-Euro-Basis hat, hat binnen eines halben Jahres seine Umsätze verdoppeln können. Verpacken, sortieren, alle möglichen Lohnarbeiten und Dienste - hochflexibel und in kurzer Zeit. Danach besteht Bedarf. Und 3pack braucht mehr Platz.

3pack übernimmt unter anderem das Hochregallager auf dem neuen Paffrath-Gelände - eine Anlage mit 3 250 Stellplätzen. Eigene Handelsware wird nach dort ausgelagert, berichten die Geschäftsführer Achim Drescher und Axel Lehmann. Für externe Kunden übernimmt 3pack auf Wunsch deren Lagerservice. "Platz ist ja genug."

Die 3pack-Hallen in Großhülsberg, immerhin 2 000 Quadratmeter, können so besser für Dienstleistungen genutzt werden. Zusätzlich hat man die eigene Herstellung von Kartonverpackungen ins Programm genommen. Das braucht Raum.

Max Paffrath, der mit seinem Sohn Mirco die Geschäfte der Paffrath OHG führt, freut sich, dass er eine Industriebrache mit neuem Leben füllen kann.

Zuletzt würden damit 30 neue Arbeitsplätze in Remscheid entstanden sein. Der Unternehmer kämpft als "Ur-Lütterkuser" gegen das umstrittene Gewerbegebiet Blume an der künftigen Autobahnanschlussstelle "Remscheid Lüttringhausen Süd". Sie zumindest soll bis zum Sommer 2006 fertig sein. Max Paffrath: "Es gibt soviele Brachen, auch aus Insolvenzen. Und der Kauf und die Renovierung ist günstiger als ein Neubau."

 
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